Modellbauverband Rhein Main Neckar e.V.
Modellbauverband Rhein Main Neckar e.V.

2012 und älter

Academy-Europe-Award 2012

 

Auch in 2012 findet wieder ein Academy-Europe-Award statt.

Der 1. Preis beträgt 150,00 Euro
der 2. Preis beträgt 75,00 Euro und
der 3. Preis beträgt 45,00 Euro.

 

Das Wettbewerbsmodell ist die MiG-21 im Maßstab 1/72 von Academy. Die Teilnehmer können das Modell entweder im Fachhandel oder direkt bei Kingmodels in Gelsenkirchen erwerben. Der Wettbewerb wird auf der Inspiration Modellbau 2012 (22./23.09.12) durchgeführt.

Die Wettbewerbsrichtlinien sind wie in 2011 eindeutig: Das Modell ist aus dem Kasten zu bauen, Decals und Farbgebung nach freier Wahl.

 

Anmeldungen bitte bis zum 20.09.2012 an HGMundschenk@t-online.de Stichwort: Academy-Europe-Award 2012 absenden.

 

Eine Jury entscheidet über die Platzierung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Veranstalter des Academy-Europe-Awards 2012 sind die Firma Academy Europe und der Modellbauverband Rhein Main Neckar e.V.


UPDATE:
Die Gewinner des diesjährigen Academy Europe Award sind:

1. Platz Herr Thomas Gessler

2. Platz Herr Gernot Hug

3. Platz Herr Martin Buchner

Der Modellbauverband Rhein Main Neckar e.V. gratuliert den Siegern und bedankt sich bei allen Teilnehmern.

 

Allenfeldhalle Merchweiler 2011

 

Modellbauverband vor Ort! Am 16. Oktober fand in der Allenfeldhalle Merchweiler die jährliche Ausstellung unseres Verbandsmitglieds PMC Saar 92 statt. Hier einige fotografische Eindrücke der sehenswerten Ausstellung, zu der zahlreiche Aussteller und Besucher ihren Weg fanden. Besonderen Dank gilt den Mitgliedern des PMC Saar 92, die dem Verfasser (Verspätung) einen Tisch ihres Standes für die Verbandsmodelle überließen.

 

Academy-Europe-Award 2011

 

Richtlinen für die Teilnahme 
Teilnehmen können Modellbauer jeder Altersstufe, die ein gebautes Modell (Typ Texan, Maßstab 1/72) der Firma Academy Europe in der Inspiration Modellbau 2011 zum Wettbewerb anmelden. Vorgaben an das Modell: keine.

Die Jury besteht aus drei Mitgliedern aus den Bereich Plastikmodellbau. Die Jurymitglieder dürfen nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Anmeldeschluss: Samstag, der 17. September 2011 16.00 Uhr Bekanntgabe der Gewinner am Sonntag, dem 18. September 2011 15.00 Uhr

Übergabe der Urkunde, Pokal und Gewinnprämie (150,00 Euro) durch Repräsentanten der Firma Academy Veranstalter des Wettbewerbes ist der Modellbauverband Rhein Main Neckar e.V.

Modellbausätze können zu einem Preis von 2,00 Euro zuzüglich Versandkosten beim Modellbauverband Postfach 3306, 55023 Mainz bestellt werden (solange Vorrat reicht).

 

Update

Am erstmals ausgetragenen Academy Award 2011 nahmen 8 Modelle (Bausatz Texan T.6) teil. Da keine Vorgaben erforderlich waren, konnte jeder Teilnehmer sein Modell nach eigenem Gusto gestalten. Die Jury, die aus zwei weiblichen Mitgliedern des Modellbauclub Mainz bestand, bewertete daher die Modelle nach ihrem Gesamteindruck. In anderen Wettbewerben nennt man dies tour d´horizon (etwa Überblick verschaffen). 

 

Das Modell von Thomas Gessler kam auf den 1. Platz, das Modell von Martin Buchner auf den 2. Platz und das Modell von Bernd Heller auf den 3. Platz. Die Gewinnprämie von 150,00 Euro wurde dem 1. Sieger vom Vorsitzenden des Modellbauverbands zusammen mit dem Pokal überreicht. Fotos werden noch eingestellt. 

 

Der Verband wird auch in 2012 einen Wettbewerb anbieten und hofft, dass sich weitere Teilnehmer dazu anmelden. Die näheren Einzelheiten werden noch in der Webseite eingestellt.

 

Kurzbericht vom Messebesuch in Nürnberg am 12.2.2011

 

von Manfred Krüger, stellv. Vorsitzender

 

Ich hatte dieses Jahr die Aufgabe, Informationen und Eindrücke auf der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg für den Modellbauverband zu sammeln.

 

Inwieweit das bei einem eintägigen Aufenthalt in zwei Hallen gelingt, mag dahingestellt sein. Auf jeden Fall war die Benutzung des Presseausweises für den Modellbauverband eine sehr gute Möglichkeit, erstens sehr früh Einlaß zu bekommen und zweitens doch einiges mehr zu erfahren als üblich.

Ich nehme an, daß sich die meisten Modellbauer bereits umfassend im Internet oder durch Prospekte über die diesjährigen Neuheiten informiert haben.

 

Generell ist zu erkennen, daß sich hinter der Neuheitenflut bei manchen Anbietern aber auch nur noch Varianten oder Neuauflagen bekannter Modelle befinden. Diesen Trend gibt es ja seit Jahren, ich empfand es aber dieses Jahr ziemlich auffallend. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, daß in der Realität ja kaum noch Nachschub an Vorbildern erscheint, weil die Entwicklungsphasen sehr lange sind (z.B. Airbus M400-Transporter).

 

Daher findet man als wirklich neue Modelle fast nur noch "Exoten", deren Bekanntheitsgrad  hierzulande nicht zu groß ist.

 

Auffallend war auf der Messe die Meinung, daß zumindest das Jahr 2011 ein gutes Jahr werden könnte, weil die Kaufkraft der Interessenten wieder zugenommen habe und man sich seitens der Hersteller - zumindest in der Mehrzahl - vermehrt der Qualität eines Modells zugewandt hat.

Der Trend zu immer mehr im Bausatz bereits integriertem Zubehör ist nicht zu unterschätzen, zumal das einigen Zubehörfirmen auch immer mehr zu schaffen macht.

 

Diese im Moment gute Stimmung wird man durch zweifellos gute Modelle abschöpfen, zumal die Hersteller registrieren, daß die Anzahl der Modellbauinteressenten spürbar abnimmt und deshalb versucht wird, durch mehr Qualität einen hohen Preis zu rechtfertigen, um die verbliebenen Modellbauer zu bedienen.  Gottseidank wird auch (noch?) an den Nachwuchs gedacht, damit dieser an das Hobby herangeführt werden kann. Ob das mit einem simplen "Plastiksammelsurium" (Originalton eines Händlers) geleistet werden kann, muß die Zeit zeigen.

 

Ich persönlich bin in dieser Hinsicht mehr als skeptisch. 

 

Diesem Trend entgegnen die Hersteller, die vermehrt Fertigmodelle mit allen Drum und Dran anbieten und das auch zu erträglichen Preisen (natürlich aus China !)
Auch diese Entwicklung sollte man im Auge behalten, zumal dadurch auch für uns "eingefleischte" Modellbauer sich die Chance ergibt, einige schöne Modelle sein eigen zu nennen und nicht nur die Teile im Karton, weil man vorasusichtlich in diesem Leben sowieso nicht mehr dazu kommt, allzuviele Modelle zu bauen.

 

Die Tendenz zu "großen" Modellen hat sich fortgesetzt, z.B. gibt es eine neue Firma aus den Niederlanden - Wingscale Europe - die mit ihren Erstlinge, der B-25 J/H und der Meteor F.Mk.4 und einer B-17 in den Markt eintreten. (info@wingscale.nl)

 

Das sind sehr gute Modelle in 1:32, die an März 2011 lieferbar sein sollen.
Bestellung sollte bald erfolgen, da Auflage auf 2.500 begrenzt ist.
Auch sehr gut ausgefallen ist ein Modell in 1:32 der A-1 Skyraider eines neuen japanischen Herstellers. Dieses Modell enthält eine große Anzahl der inneren Strukturen und könnte auch von der Beplankung befreit gebaut werden. Preis mit Zubehör allerdings $ 250,-- bis $ 280,--
Die Anzahl der Neuheiten von Trumpeter hält sich fast auf dem Niveau des Vorjahres.
Hier muß man die nächsten beiden Jahre abwarten, wie sich diese Firma weiterentwickeln kann.

Heller versucht man wieder neues Leben einzuhauchen. Heller wurde von einer französischen Firma übernommen, die mir bisher nicht bekannt war. Nach deren Aussagen auch nicht umfassend im Modellbaubereich tätig war.

 

Dem Versuch, die Heller-Modelle durch Beifügen von Zurüstteilen aufzuwerten, kann man nur gutes Gelingen wünschen.

 

Der Bereich "Funktionsmodelle" tangiert uns nur teilweise, hier gibt es aber auch gut detaillierte aus Plastik und anderen Materialien gefertigte Exponate.

Daß die neuesten Schiffsmodelle von Academy und Hasegawa und besonders Dragon mittlerweile mehr Zurüstteile beinhalten als Plastikteile, dürfte sich bereits herumgesprochen haben.

Ich habe aufgrund der Gespräche und eingehender Betrachtung Abstand davon genommen auch die Firma Revell aufzusuchen, da diese bekannterweise ja etwas weit weg von den Hallen entfernt ist, in der sich der "Rest" der Modellbaufirmen befindet. Es fehlte einfach die Zeit  (und die Kondition)

Alles in allem war der Besuch in Nürnberg wichtig und immer wieder interessant durch die Möglichkeit der direkten Kontakte, aber durch die heutigen Informationsmedien und deren Bedienung durch die Hersteller ist es für einen "Normalverbraucher" bei weitem nicht mehr so interessant, dort gewesen zu sein.

 

Abschließend ist aus meiner Sicht zu sagen, daß der Modellbau in allen Bereichen, auch und besonders die Modelleisenbahn, ihren Zenit hinter sich gelassen haben und es jetzt nur daran geht, Marktanteile zu halten. Die große Zeit des Modellbaus ist m.E. leider vorbei.

Warten wir die Eindrücke auf den nächsten Messen ab.

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